Ist Erbrechen bei Hunden normal? Vielleicht leidet Ihr Hund an Gastritis

Gastritis, eine akute oder chronische Entzündung der Magenschleimhaut, ist eine häufige Verdauungsstörung bei Hunden. Die Hauptursachen für eine Gastritis bei Hunden sind: 1. übermäßiges Fressen oder verdorbenes Futter, Fremdkörper oder reizende Medikamente usw. 2. sekundär zu bestimmten Infektions- und Parasitenkrankheiten, 3. langfristige Reizung der Magenschleimhaut, Anämie, Mangel an Magensäure, Unterernährung, usw. Hunde, die an Gastritis leiden, zeichnen sich klinisch durch Erbrechen, Bauchschmerzen und psychische Depression aus. Der kranke Hund hat ein starkes Durstgefühl, erbricht aber nach dem Trinken, hat wenig oder keinen Appetit und zeigt Anzeichen von Austrocknung und Auszehrung. Fremdkörper verursachen sichtbar, mit Fremdkörpern oder Blut im Erbrochenen. Der Bauch ist bei der Palpation widerstandsempfindlich und bevorzugt eine kühle Sitz- oder Liegeposition. Depressionen, Erbrechen und Unterleibsschmerzen sind die Hauptsymptome. Anfangs besteht das Erbrochene hauptsächlich aus Speisebrei, später wird es zu schaumigem Schleim und Magensaft. Je nach Ursache kann das Erbrochene Blut, Galle oder sogar Schleimhautfragmente enthalten. Der Durst des Hundes nimmt zu, aber nach dem Trinken von Wasser kommt es zu Erbrechen. Der Appetit ist deutlich reduziert oder der Hund verweigert das Fressen, oder er ist aufgrund von Bauchschmerzen unruhig. In schweren Fällen von Erbrechen können Anzeichen einer Dehydratation oder Elektrolytstörung auftreten. Bei der Untersuchung des Mundes werden häufig eine gelblich-weiße Zunge und ein fauliger Geruch festgestellt. Die Diagnose kann auf der Grundlage der Anamnese und der klinischen Symptome gestellt werden. Behandlung 1. die Ernährung einschränken. Die Fütterung sollte in der Regel für mindestens 24 Stunden eingestellt werden. Zu diesem Zeitpunkt kann, wenn kein Erbrechen auftritt, mehrmals eine kleine Menge Wasser oder Eis gegeben werden, um den Mund feucht zu halten. Dann mit zucker- und salzhaltiger Reissuppe oder zucker-, fett- und eiweißarmer, leicht verdaulicher Flüssignahrung füttern und nach einigen Tagen allmählich die normale Ernährung wieder aufnehmen. 2. Den Mageninhalt ausspülen. Zu Beginn der Krankheit, wenn sich noch Schadstoffe im Magen befinden, kann ein Brechmittel eingesetzt werden. Wie z. B. subkutane Injektion von Apomorphinhydrochlorid 3 bis 5 mg, oder orales Erbrechen Wurzelende 0,5 bis 3 Gramm, oder Erbrechen Weinstein 0,05 bis 0,3 Gramm. In späteren Stadien, wenn Schadstoffe in den Darm gelangen, sollten Abführmittel eingesetzt werden. Zum Beispiel 10-20 mg Rizinusöl als Infusion geben. 3. Sedierung und Antiemetikum. Wenn das Erbrechen sehr stark ist und die Gefahr einer Dehydrierung besteht, sollte der Hund sediert werden, um das Erbrechen zu stoppen. Intramuskuläre Injektion von Chlorpromazinhydrochlorid 1,1-6,6 mg/kg Körpergewicht/Zeit, oder Atropinsulfat 0,3-1 mg/Zeit, intramuskuläre oder subkutane Injektion, 2-3 mal täglich. 4. Magenentlastung. Zur Linderung von Magenbeschwerden werden 2 ml verdünnte Salzsäure, 3 g zuckerhaltiges Pepsin und 200 ml Wasser, aufgeteilt auf 2 Tage, zur inneren Anwendung verwendet. Bei Übersäuerung und Analgesie 3-5 g synthetisches Aluminiumsilikat, 0,04-0,05 g Boxdip, 0,6 g Amylase, 1 ml Kondensmilch, aufgeteilt in 3 Teile, dreimal täglich innerlich einnehmen oder mit der Nahrung vermischen und verfüttern. 5. rechtzeitige Rehydratation. Wenn das Erbrechen stark ist, rechtzeitig rehydrieren. Zum Beispiel 5%ige Glukoselösung, zusammengesetzte Natriumchloridlösung zur intravenösen Injektion. Wenn Vitamin B1 und Vitamin C hinzugefügt werden, können oft gute Ergebnisse erzielt werden. Vorbeugung 1. strenge Kontrolle der Ernährung des Hundes, keine Überfütterung und keine Fütterung mit unverdaulichem Futter. 2. den Hund daran gewöhnen, neben dem gefütterten Futter nicht wahllos andere Nahrungsmittel zu fressen. 3. 4. halten Sie Hunde von anderen Tieren fern, um sie daran zu hindern, Geflügel- oder Viehfutter zu stehlen. Der Hund sollte einmal im Monat und einmal alle drei Monate entwurmt werden. 2. Regelmäßige medizinische Untersuchungen helfen, leichte Veränderungen im Körper des Hundes zu erkennen. 3.

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