Eine Scheinträchtigkeit bei Hunden wird durch eine Störung des Hormonstoffwechsels im Körper verursacht und kann auf drei Arten behoben werden: Zum einen kann die Hündin sterilisiert oder kastriert werden. Eine Scheinträchtigkeit führt nicht nur dazu, dass die Hündin Anzeichen einer Trächtigkeit zeigt, sondern kann auch zu Krankheiten wie Eiteransammlungen in der Gebärmutter führen. Daher wird empfohlen, die Hündin kastrieren zu lassen, denn erstens produziert der Körper dann kein Progesteron mehr und es gibt keine Anzeichen einer Trächtigkeit, und zweitens wird das Risiko von Gebärmutterabszessen verringert. Die zweite Methode ist die konservative Behandlung. Die Scheinträchtigkeit wird durch eine Überproduktion von Laktogen verursacht, das wiederum das Ergebnis der Wirkung zahlreicher Östrogene ist. Daher erhält die Hündin eine Injektion eines Androgens, z. B. Testosteron, um den Hormonhaushalt im Körper zu regulieren. Ein dritter Ansatz besteht darin, die Entwicklung abzuwarten. Wenn schwere klinische Anzeichen einer Pseudoträchtigkeit länger als 2 bis 3 Wochen anhalten, sollte die Möglichkeit einer Hypothyreose in Betracht gezogen werden.
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