Die Helminthiasis des Hundes ist eine parasitäre Hauterkrankung des Hundes, die durch die Helminthenmilbe der Familie Helminthidae verursacht wird. Die Krankheit ist auch als Hundefurunkulose oder Hunde-Lipidmilbenkrankheit bekannt. Es handelt sich um eine häufige und hartnäckige Hauterkrankung. Hundehelminthen finden sich in den Augen, Ohren, Lefzen und an den unbehaarten Stellen der inneren Vorderbeine, meist in den Haarfollikeln. Lokalisierte Wurmerkrankung: Da die meisten Fälle selbstheilend sind, ist eine Behandlung mit Insektiziden nicht erforderlich, sondern lediglich eine regelmäßige Beobachtung der Symptome und der Wurmpopulation. Zur Eindämmung der bakteriellen Vermehrung auf der Haut kann entweder keine Behandlung oder ein medizinisches Shampoo mit Benzoylperoxid, Ethacrynilaktat oder Aminoglutethimid gewählt werden. Sowohl topische als auch systemische Medikamente, die Glukokortikoide enthalten, können immunsuppressiv wirken und dazu führen, dass aus der lokalen Morbidität eine systemische Morbidität wird.
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