Können Hunde mit Staupekrämpfen gerettet werden?

Die ersten Anzeichen der Staupe sind vor allem Atemwegs- und Verdauungssymptome, doch später zerstört das Virus das zentrale Nervensystem des Hundes, was zu neurologischen Symptomen führt. Die neurologischen Anzeichen der Staupe reichen von lokalisierten Zuckungen der Lippen und Augenlider bis hin zu Speichelfluss, leerem Kauen oder Spinnen, Hetzen und manchmal Schaum vor dem Mund, Zusammenbeißen der Zähne, zu Boden fallen und Anfällen epileptischen Ausmaßes, die von einigen Sekunden bis zu mehreren Minuten dauern und oft mehrere bis Dutzende Episoden pro Tag umfassen. Bei Hunden, die neurologische Symptome entwickelt haben, wird eine Behandlung mit Valium sowie eine symptomatische und unterstützende Behandlung empfohlen. Eine Euthanasie kann auch in Betracht gezogen werden, wenn die Erkrankung sehr schwerwiegend ist, z. B. wenn sie das tägliche Leben des Hundes stark beeinträchtigt und die Überlebensqualität extrem niedrig ist.

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