Größe Männliche und weibliche Bichons sind zwischen ca. 9,5″ und 11,5″ groß an der Schulter, wobei die Proportionen im Vordergrund stehen. Wenn sie außerhalb dieses Größenbereichs liegen, sich aber als sehr gute Individuen erweisen, ist eine angemessene Lockerung der Norm zulässig. In jedem Fall sollte die Schulterhöhe jedoch 12 Zoll nicht überschreiten und 9 Zoll nicht unterschreiten. Die Mindestschulterhöhe gilt nicht für Welpen. Die proportionale Körperlänge (Abstand vom vordersten Punkt der Brust bis zum letzten Punkt der Kruppe) ist etwa 1/4 größer als die Schulterhöhe. Der Abstand von der Kruppe bis zum Brustansatz beträgt etwa 1/2 des Abstandes von der Kruppe bis zum Boden. Körper: kompakt mit mittlerer Knochenmasse. Weder grob noch schlank. Der Trab ist raumgreifend, präzise und leicht. Von der Seite gesehen ist die Streckung der Vorder- und Hinterbeine aufeinander abgestimmt, die Vorderhand streckt sich leicht, die Hinterhand treibt kräftig und die Rückenlinie bleibt fest. In der Bewegung sind Kopf und Hals leicht aufgerichtet, wobei die Gliedmaßen mit zunehmender Geschwindigkeit zur Körpermitte hin konvergieren. Bei der Fortbewegung wird ein mittlerer Abstand zwischen den Hinterbeinen eingehalten und die Fußballen sind sichtbar. Ob man kommt oder geht, die Bewegung ist präzise und korrekt. Sanftes und diszipliniertes Temperament, sensibel, verschmitzt und anhänglich. Charakteristisch für diese Rasse ist eine angenehme Haltung, und sie ist mit kleinen Dingen zufrieden. Kopf 1. sanfter Ausdruck, tiefe Augen, neugierig und aufmerksam. 2. runde, schwarze oder dunkelbraune Augen. Unmittelbar davor. Zu große oder zu stark hervortretende Augen, mandelförmige Augen und schiefe Augen gelten als Fehler. Die Augenpartie wird von schwarzer oder sehr dunkelbrauner Haut umgeben, was notwendig ist, um die Augen zu betonen und den Ausdruck zu unterstreichen. Der Augenkreis selbst muss schwarz sein. Unterpigmentierte oder völlig pigmentlose Augenränder erzeugen einen ausdruckslosen oder stumpfen Blick und sind ein deutlicher Makel. Augen mit einer anderen Farbe als schwarz oder dunkelbraun sind ein schwerwiegender Mangel. 3. Ohren, die herabhängen und in langen, wallenden Haaren verborgen sind. Wenn die Ohren zur Nasenbrille gezogen werden, reicht die Länge des Ohres bis zur Mitte des Fangs. Die Ohren sind etwas höher als die Augen positioniert und liegen weiter vorne am Kopf. Wenn er also aufmerksam ist, werden die Ohren Teil des Gesichts.4. Der Kopf ist leicht gewölbt, was eine runde Form zu den Augen hin ermöglicht. Die Schnauze ist im Verhältnis zum Kopf sehr gut proportioniert, mit einem Verhältnis von 3:4 zwischen der Länge der Schnauze und des Kopfes, wobei die Länge der Schnauze dem Abstand vom Nasenspiegel bis zum Stop und die Länge des Kopfes dem Abstand vom Stop bis zum hinteren Hinterhauptbein entspricht. Die imaginäre Linie zwischen dem äußeren Augenwinkel und der Nasenspitze bildet genau ein gleichseitiges Dreieck. Die Konturen unter den Augen sind leicht ausgeprägt. Sie sollte jedoch nicht so stark sein, dass sie eine schwache oder spitze Stirnfläche bildet. Der Kiefer ist fest. 6. Der Nasenspiegel ist ausgeprägt und immer schwarz. Lefzen: Schwarz, zart, aber nicht hängend. 7. Biss: Scharfer Biss und. Ein vorstehender Oberkieferbiss oder ein vorstehender Unterkieferbiss ist ein schwerer Fehler. Gebogene oder unlinierte Zähne sind zulässig, aber fehlende Zähne sind ein schwerer Mangel. Rumpf (1) Der Hals ist lang und stolz aufgerichtet, aufrecht hinter dem Kopf. Nahtlos in die Schulterblätter integriert. Die Länge des Halses, vom hinteren Hinterhauptbein bis zur Schulter des Pferdes, beträgt etwa 1/3 der Strecke von der Stirn bis zu den Hüften.2. Die Rückenlinie ist horizontal, mit Ausnahme des geraden, muskulösen und abgerundeten Bogens der Lende. Körper: Der Brustkorb ist ziemlich gut entwickelt und die Breite erlaubt eine freie und ungehinderte Bewegung der Vordergliedmaßen. Der tiefste Punkt des Brustkorbs reicht mindestens bis zum Ellbogen. Die Rippen sind mäßig hoch angesetzt und gehen nach hinten in eine kurze, muskulöse Lende über. Die Vorbrust ist sehr ausgeprägt und ragt ein wenig weiter nach vorne als das Schultergelenk. Die untere Bauchwölbung ist mäßig angehoben. 3. Die Rute ist stark behaart und liegt bündig mit der Rückenlinie und ist leicht nach hinten eingerollt, so dass die Rutenbehaarung auf dem Rücken aufliegt. Wenn die Rute zum Kopf hin gestreckt ist, reicht sie mindestens bis zur Mitte des Schulterkamms des Pferdes. Eine niedrige Rutenhaltung, eine senkrecht zum Rücken aufgerichtete Rute oder eine nach hinten hängende Rute sind schwerwiegende Mängel. Ein Spiralschwanz ist ein sehr schwerwiegender Defekt.4. Schulterblatt Das Schulterblatt ist ungefähr so lang wie der Oberarmknochen. Die Schulterblätter sind in einem Winkel von etwa 45 Grad nach hinten geneigt. Der Oberarmknochen ragt nach hinten, so dass der Ellenbogen in der Seitenansicht knapp unterhalb des Schulterkamms des Pferdes positioniert werden kann.5. Die Vordergliedmaßen sind mäßig knöchern; Unterarm und Handwurzel sind weder gebogen noch gekrümmt. Fuge: leicht schräg zur vertikalen Linie. Die Wolfskrallen können entfernt werden.6. Die Pfoten sind eng und abgerundet, ähnlich dem sogenannten Katzenfuß, direkt nach vorne gerichtet, weder nach innen noch nach außen gebogen.7. Die Fußballen sind schwarz. Zehennägel: kontrolliert in einem relativ kurzen Zustand.8, Oberschenkel Die Oberschenkel sind richtig gewinkelt, muskulös und etwas weiter auseinander. Der erste und der zweite Oberschenkel sind etwa gleich lang und treffen im mäßig gebeugten Kniegelenk aufeinander. Vom Schwunggelenk bis zu den Pfoten steht dieser Teil des Hinterbeins völlig senkrecht zum Boden. Die Pfoten des Wolfes können entfernt werden. Die Pfoten sind fest und abgerundet und die Ballen sind schwarz. Fell 1. textur Die Textur des Fells ist am wichtigsten. Die Unterwolle ist weich und dick, während das Deckhaar grob, leicht steif und lockig ist. Die Kombination der beiden Haartypen erzeugt ein weiches und festes Gefühl beim Anfassen und fühlt sich beim Streicheln so elastisch wie Plüsch oder Samt an. Nach dem Baden und Bürsten steht das Fell am Körper auf, so dass es insgesamt wie eine Puderquaste wirkt. Ein borstiges Fell ist nicht erforderlich. Weiches Fell, seidiges Fell, flach am Körper anliegendes Fell oder fehlende Unterwolle sind sehr schwerwiegende Mängel. Trimmen: Das Fell muss so getrimmt werden, dass die natürlichen Kurven des Körpers zur Geltung kommen. Alle Teile sollten eine runde Farbe haben und nicht zu kurz geschnitten sein, damit sie nicht zu sehr beschnitten wirken oder ein viereckiges Aussehen haben. Der Kopfschmuck, die Schnurrhaare, die Schnurrbartohren und die Rute sind länger gehalten. Die langen Haare auf dem Kopf werden so getrimmt, dass sie ein rundes Aussehen erhalten. Die Rückenlinie ist waagerecht getrimmt, und das Fell muss ausreichend lang sein, um das puderzuckerartige Aussehen der Rasse zu erhalten. 2. Farbe Die Farbe der Bichon Frise ist weiß mit hellgelben, käse- oder apricotfarbenen Schattierungen um die Ohren oder am Körper. Reife Tiere mit mehr als 10 % andersfarbigem Fell gelten als fehlerhaft. Das Vorhandensein dieser zulässigen Farben auf dem Körper eines Welpen ist jedoch kein Mangel.
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