Müssen Sie Ihren Hund weggeben, wenn Sie schwanger sind? Ist Toxoplasma gondii wirklich so schlimm?

Viele Familien, die Haustiere haben, geben sie weg oder schicken sie zu einem Freund, wenn eine Frau schwanger ist – warum ist das so? Es stellte sich heraus, dass Haustiere einen Parasiten namens Toxoplasma gondii tragen, der schwangere Frauen infizieren kann. Sobald eine schwangere Frau mit Toxoplasma gondii infiziert ist, kann es den Fötus infizieren und zu angeborenen Missbildungen und geistiger Behinderung führen. Toxoplasma gondii: Toxoplasma gondii ist ein Parasit, der in kernhaltigen Zellen lebt und sich im menschlichen Körper unbegrenzt ungeschlechtlich vermehren kann. Die Gesamtmenge von Toxoplasma gondii im Körper übersteigt 20 % des Körpergewichts und kann einen Menschen töten. Bei schwangeren Frauen kann es bei einer kongenitalen Infektion im ersten Trimester bei etwa 40 % der Föten zu schweren Schädigungen, Fehlgeburten, Totgeburten oder Erkrankungen des Neugeborenen kommen oder sie werden mit Augen-, Gehirn- oder Leberläsionen oder -fehlbildungen geboren, wie z. B. Chorioretinitis der Netzhaut, Katarakt, intrazerebrale Verkalkung, Hydrozephalus, Mikrozephalie, geistige Retardierung, Gelbsucht und Hepatosplenomegalie. Bei einer Infektion mit Toxoplasma gondii sind die klinischen Anzeichen wie folgt: 1. Gesunde erwachsene Hunde, auch wenn sie mit Toxoplasma gondii infiziert sind, entwickeln die Krankheit nicht, und die meisten sind asymptomatisch und unsichtbar. 2. Die Infektion ist häufiger und schwerer bei Welpen und jungen Hunden, und es gibt tödliche Fälle bei erwachsenen Hunden. 3. Die Symptome ähneln denen der Staupe und der infektiösen Hepatitis des Hundes. Bei einigen kranken Hunden kommt es zu heftigem Erbrechen, gefolgt von Lähmungen und anderen neurologischen Symptomen.4. Bei trächtigen Hündinnen kommt es zu Fehl- oder Frühgeburten, und die daraus resultierenden Würfe zeigen häufig Anzeichen von losem Stuhl, Atemnot und Bewegungsstörungen.5. In der akuten Phase sind die roten und weißen Blutkörperchen vermindert und die Neutrophilen erhöht. Neutropenie und Mononukleose sind weniger häufig. Chronische Fälle haben eine erhöhte Gesamtleukozytenzahl, hauptsächlich neutrophile Leukozytose und Thrombozytopenie, aber keine Blutungsneigung. Behandlung Bei Hunden mit akuter Infektion wird Sulfadiazin (SD) in einer Dosierung von 70 mg pro kg Körpergewicht oder Methotrexat (TMP) in einer Dosierung von 14 mg pro kg Körpergewicht zweimal täglich über 3-4 Tage oral verabreicht. Da Sulfadiazin schwer löslich ist und eher zur Ausfällung von Kristallen im Urin führt, sollte es innerlich mit einer entsprechenden Menge Natriumbicarbonat und einer erhöhten Wasserzufuhr verabreicht werden. Vorbeugung 1. geben Sie Ihrem Hund am besten generell kein rohes Fleisch und stellen Sie den Napf, in dem das Futter serviert wird, nicht zu anderen Dingen. 2. lassen Sie Ihren Hund nicht draußen jagen. Man kann sich auch leicht mit Toxoplasmose anstecken, wenn man infizierte Ratten oder Vögel im Freien isst oder Lebensmittel mit kontaminiertem Kot zu sich nimmt.3. Am besten ist es, den Kot und den Futternapf des Hundes einmal am Tag zu säubern und sich nach dem Kontakt mit Tierexkrementen sorgfältig die Hände zu waschen.4. Schwangere Frauen sollten den Kontakt mit Hunden und deren Kot während der Schwangerschaft vermeiden.5. Besitzerinnen, die sich auf eine Schwangerschaft vorbereiten, sollten sich vorzugsweise vor der Schwangerschaft auf Toxoplasmose testen lassen. Lassen Sie sie unbedingt vor der Schwangerschaft entfernen. Im Allgemeinen sind gewöhnliche Entwurmungspräparate nicht sehr wirksam gegen Toxoplasma gondii, und eine Behandlung mit Injektionen ist besser. Nach der Behandlung entwickeln sich Antikörper, und der Hund kann sich nicht mehr mit Toxoplasma infizieren.

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