Hunde haben einen ausgeprägten Instinkt, und es ist ein natürlicher Instinkt von Hunden, den Mülleimer auf der Suche nach Futter zu durchwühlen. In der Regel befinden sich immer einige Essensreste im Mülleimer. Außerdem suchen Hunde instinktiv nach der Quelle des Geruchs und stoßen dann den Mülleimer um oder kauen auf dem Müllbeutel herum, um das Futter zu finden. Hunde, die in freier Wildbahn leben, durchwühlen oft auch Abfälle, da sie dort Nahrung für ihren Hunger finden können.
Hunde sind verspielt, und neugierige Hunde wissen nicht wirklich, dass ein Mülleimer nicht durchwühlt werden darf, sie halten ihn vielleicht für einen Spielzeugeimer. Manchmal durchwühlen Welpen den Mülleimer nur zum Spaß, werfen ihn um und rollen ihn herum. Welpen durchwühlen den Eimer gerne aus Neugier und spielen mit ihm. Hunde haben auch einen sehr ausgeprägten Geruchssinn und werden leicht durch Gerüche in ihrem Leben stimuliert, und der Geruch in einer Mülltonne ist in der Regel „reichhaltig und vielfältig“, was dazu führt, dass Hunde neugierig sind und stöbern wollen.
Hunde, die sich in ihrem Leben langweilen und allein gelassen werden, wühlen nach dem Inhalt der Mülltonne. Es ist nicht so, dass sie Müll besonders mögen, aber sie langweilen sich, wenn sie lange Zeit allein gelassen werden und wollen Dinge tun, die sie unter den wachsamen Augen ihrer Besitzer nicht tun können.
Sie sollten wissen, dass der Inhalt des Mülls für Hunde sehr verlockend sein kann, sogar noch mehr als das spezielle Hundespielzeug, das Sie für sie kaufen. Da Hunde stinkende Dinge lieben, riecht alles, was weggeworfen wird, stark. Geschreddertes Papier und Plastik schmeckt gut, und wenn man etwas tiefer gräbt, findet man vielleicht sogar ein paar duftende Plastiktüten und leckere Knochen – es ist also kein Mülleimer, sondern eine Schatztruhe!
Bei Hunden mit Mikronährstoffmangel kann es vorkommen, dass sie nicht nur gerne den Mülleimer durchwühlen, sondern auch gerne auf dem Müll herumkauen, z. B. auf Papierhandtüchern, Plastiktüten oder unparfümierten Abfällen, und sogar Schmutz und Sand fressen oder an den Wänden lecken und Gras kauen. Sie sollten sich bewusst sein, dass dies ein Anzeichen für einen Mikronährstoffmangel ist. Hunde brauchen viele Spurenelemente in ihrem Körper, wie Kalium, Natrium, Zink, Magnesium, Jod, Mangan, Kobalt und Selen. So spielt beispielsweise Zink eine Rolle bei der Regulierung des Geschmackssinns des Hundes. Wenn ein Hund einen Mangel an diesem Spurenelement hat, ist sein Geschmackssinn verzögert, was dazu führt, dass der Hund nicht erkennt, dass manche Dinge wie Schmutz und Sand eigentlich schlecht schmecken.