I. Charakter Seit mehreren Stunden arbeiten die zentralasiatischen Hirtenhunde an der Seite anderer Hunde, ohne Führung durch ihre Hirten, sondern durch ihre eigene Intelligenz und ihren Instinkt. Diese Hunde sind glücklich, ihr Leben für ihre Familien zu geben, und sie wollen respektiert werden. Sie sind misstrauisch gegenüber fremden Hunden und Menschen. Der Zentralasiatische Hund ist ein stabiler, ruhiger Hund, der sich an die Umgebung, in der er lebt, anpassen wird. Wenn sie eingeschüchtert werden, sind sie sofort wachsam und reagieren schnell. Die Zentralasiatische ist langsam und erfordert eine umfassende Sozialisierung und viel Geduld. Diese Rasse ist sehr widerstandsfähig und kann sich an eine Vielzahl von Wetterbedingungen anpassen. Farben: weiß, schwarz, grau, strohfarben, rötlich-gelb, graubraun, tigergefleckt, mit großen Flecken oder Punkten. Das Fell ist doppelschichtig mit einem rauen, langen Deckhaar und einer weichen, schlanken Unterwolle. Die Haare am Mund, auf der Stirn und an den Vorderbeinen sind kurz und glatt. In Zentralasien gibt es zwei Felllängen. Langes Haarkleid: Das äußere Haarkleid ist 2 bis 3 Zentimeter lang und an den Ohren, am Hals, am Rücken, an den Hinterbeinen und an der Rute gut behaart. Kopf: Breiter, kräftiger Schädel mit gut entwickelten Wangenknochen. Die Wangenbisse sind gut entwickelt, aber nicht auffällig. Das Hinterhauptbein des Schädels ist flach mit ausgeprägter, gut entwickelter Muskulatur. Zähne: Die breiten Kiefer bieten Platz für die Ausrichtung der beschnittenen, weißen, gleichmäßig verteilten, großen Zähne. Die Zähne haben einen Spaltbiss und stehen senkrecht zur Außenlinie des Kiefers. Fehlende Zähne sollten nicht als Fehler angesehen und bei der zahnärztlichen Beurteilung nicht berücksichtigt werden. Ein horizontaler Biss ist akzeptabel, wird aber nicht empfohlen. Nasenschwamm: Der Nasenschwamm ist groß, breit, schwarz, ganz weiß oder hell gelblich braun. Es ist akzeptabel, wenn eine Person eine leicht pigmentierte Nase hat. Augen: Die Augen sind dunkel und von ovaler Form und mittlerer Größe. Sie sind gut ausgerichtet und durch einen großen Abstand voneinander getrennt. Die Ränder der Augen müssen schwarz sein. Ohren: Die Ohren können kupiert oder natürlich sein. Ungeschnittene Ohren sind klein, hängend, dreieckig und haben die Ohrwurzel unterhalb der Augenhöhe. V. Hals: Der Hals ist kurz und kräftig, etwa in einem Winkel von 35-40 Grad zum Rücken. Die Länge des Halses von der Rückseite des Hinterhauptbeins bis zu den Schultern muss der Länge des Kopfes (von der Rückseite des Hinterhauptbeins bis zur Nasenspitze) entsprechen. Der Hals verjüngt sich leicht zum Kopf hin und ist an der Verbindungsstelle stärker abgerundet. Die Haut des Halses ist dick und sehr gut entwickelt. Das subkutane Gewebe um den Hals ist sehr elastisch. Die Knochen der Hinterbeine sind ebenfalls sehr gut entwickelt, und die Knie und Knöchel sind richtig angewinkelt. Die Knöchelgelenke sind kräftig, breit und sitzen weitgehend zurück. Sie stehen senkrecht zum Boden. Im normalen Stand sind die Hinterbeine richtig getrennt und bilden eine Linie, die von den Hüften bis zum Boden reicht und hinter der Spitze des Sprunggelenks abfällt. Sechstens haben die Gliedmaßen lange, muskulöse Schulterblätter und sitzen mäßig zurück, im Grunde in einem Winkel von 100 Grad zu den Oberarmen. Die Vorderbeine sind gerade, parallel zueinander und von vorne gesehen in gutem Abstand zueinander. Die Beinknochen sind sehr dick und an den Wurzeln abgerundet. Die Beine wirken unter dem Körper fest und stämmig. Die Länge der Vorderbeine (vom Ellenbogen bis zum Boden) muss etwas länger als die halbe Schulterhöhe sein. Die Kugelgelenke sind kurz, gut ausgebildet und von der Seite betrachtet leicht schräg. VII. Körperbau Der Zentralasiatische Schäferhund ist etwas länger als schulterhoch. Die Rippen sind gut ausgewachsen und der untere Teil der Rippentrommel befindet sich etwas unterhalb des Ellenbogens. Die Brust ist breit und tief. Die Rückenlinie verläuft gerade von den breiten, gut bemuskelten, ausladenden Schultern zu den kräftigen, breiten Hüften. Der Bauch ist kurz, breit, muskelbepackt und leicht gewölbt. Die Hüften sind breit, lang und gut bemuskelt mit einer leichten Neigung. Der Bauch ist mäßig aufgerichtet. Die Haut ist dick und elastisch. Acht, der Schwanzabsatz ist hoch angesetzt und muss dicht am Körper abgeschnitten werden. Die natürliche Schwanzwurzel ist dick und verjüngt sich zur Spitze hin. In Ruhestellung muss die Rute bis zum Sprunggelenk abfallen und das untere Drittel der Rute muss sich nach oben wölben. Bei Aktivität oder Erregung wird der Schwanz sichelförmig angehoben oder in einer Schlaufe auf dem Rücken eingerollt. 9 Das Gangwerk muss sich im Trab frei, mit der richtigen Schrittlänge und ohne Panik bewegen. Der Rücken muss waagerecht sein, wobei sich Vorder- und Hinterbeine von vorne gesehen auf beiden Seiten parallel bewegen. Die Vorder- und Hinterbeine sind frei beweglich. Der Rücken und der Bauch sind gestreckt und flexibel. Mit zunehmender Laufgeschwindigkeit verkürzt sich der Abstand zwischen den Beinen in Richtung einer geraden Bewegungslinie und wird schließlich zu einem schwerfälligen Mercedes.
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