Pflege für ältere Hunde Für welche Krankheiten ältere Hunde anfällig sind

Körperliche Merkmale von Hunden im Alter: 1. verminderter Stoffwechsel, verminderte Energie und Organfunktion. 2. verminderte Nahrungsaufnahme, verminderter Muskeltonus, beschleunigter Kalziumverlust und steife Gelenke. 3. das Fell älterer Hunde neigt zu Verfilzungen, trockener und schuppiger Haut aufgrund einer verminderten Talgdrüsenproduktion. 4. das Hör- und Sehvermögen geht mit zunehmendem Alter allmählich verloren. 5. ältere Hunde leiden häufig an Zahn- und Zahnfleischerkrankungen, die Diese Krankheiten können die Nahrungsaufnahme beeinträchtigen. Die 5 häufigsten Todesursachen bei älteren Hunden sind Krebs 47 % Herzerkrankungen 12 % Nierenerkrankungen 7 % Lebererkrankungen 4 % Epilepsie 4 % Welche Art von Ernährung brauchen ältere Hunde und Katzen also? Ältere Hunde und Katzen brauchen in der Regel kalorienarmes Futter, um Fettleibigkeit zu vermeiden, die ein häufiges Problem älterer Hunde ist. Dies ist besonders wichtig für dünne, kranke Hunde und Katzen, da für eine nahrhafte Flüssignahrung eine höhere Proteinqualität erforderlich ist! Der hohe Anteil an Ballaststoffen trägt zur Verbesserung der Magen-Darm-Gesundheit bei. Bieten Sie eine gesunde, fettarme (zur Vorbeugung von Bauchspeicheldrüsenentzündungen) und natriumarme Ernährung auf der Grundlage von Snacks an. Der Wasserbedarf steigt mit zunehmendem Alter, da der Körper Wasser für das Gleichgewicht benötigt und mit zunehmendem Alter immer mehr Funktionen nachlassen; achten Sie also darauf, dass ältere Hunde ausreichend Wasser zu sich nehmen. Ältere Hunde brauchen hochwertiges Eiweiß Der 2006 veröffentlichte Bericht über die Ernährungsbedürfnisse von Hunden und Katzen besagt, dass ältere Hunde mehr Eiweiß zu sich nehmen müssen (etwa 50 % mehr als der durchschnittliche erwachsene Hund), um eine optimale Immunreaktion aufrechtzuerhalten, Wunden zu heilen und eine gute Gesundheit im Alter zu gewährleisten. Hinweis: Einjährige Hunde benötigen 2,5 g Eiweiß pro kg Körpergewicht pro Tag und 12- bis 13-jährige Hunde benötigen 3,75 g Eiweiß pro kg Körpergewicht pro Tag. Sowohl die AAFCO (American Association of Feed Control Officials) als auch der American Council on Nutrient Management (National Research Council) erkennen die Regeln an, nach denen ältere Haustiere die Eiweißzufuhr nicht reduzieren, sondern hochwertiges Eiweiß zu sich nehmen sollten. Wenn sich das Tier in einem mageren Kaloriendefizit befindet, dient zu viel Eiweiß als Energiequelle. Vorschläge für eine Ernährungsumstellung bei älteren Hunden und Katzen: 1. Füttern Sie nicht zu salzhaltiges Futter, da dies die Belastung des Herzens erhöhen kann. 2. Reduzieren Sie die Aufnahme von Fett. (Hinweis: Fett ist für den Körper essenziell, es darf nicht fehlen, muss aber reduziert werden.) 3. Reduzieren Sie die Kalorienzufuhr (Energie) von Zucker, um eine Fettzunahme zu verhindern. 4. Passen Sie die Proteinzufuhr an und wählen Sie hochwertiges Protein, insbesondere bei übermäßig dünnen, kranken oder operierten Hunden und Katzen. 5. Achten Sie auf den Kalziumverlust und nehmen Sie geeignete Kalziumpräparate zu sich. 6. Wählen Sie Futter, das für ältere Haustiere entwickelt wurde, um eine ausgewogene Ernährung zu gewährleisten. Die Anforderungen sind wie folgt: Enthält komplexe Kohlenhydrate mit einem niedrigen glykämischen Index, wie z. B. Vollkornprodukte und Gemüse Enthält einen überdurchschnittlichen Anteil an leicht verdaulichen Proteinen, wie z. B. mageres Fleisch, Innereien und Eier Enthält eine mäßige Menge an gesunden Fetten (10 – 15 %), einschließlich essentieller Fettsäuren Enthält zusätzliche Mineralstoffe und Vitamine, einschließlich Zink, Kupfer, Selen und die Vitamine A, D, E und K+ B1,2,3,5, 6 – 12. Folsäure und Biotin.

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