Obwohl kommerzielles Hundefutter sowohl nahrhaft als auch praktisch ist, ziehen es einige Hundebesitzer vor, das Futter ihres Hundes selbst zuzubereiten, was sie als Teil des Spaßes an der Hundehaltung betrachten. Bei der Zubereitung von Hundefutter sollte besonders auf eine umfassende Ernährung geachtet werden, wobei die sich ändernden Ernährungsbedürfnisse von Hunden in verschiedenen Wachstumsstadien zu berücksichtigen sind und die Nahrungsbestandteile verschiedener Futtermittel sinnvoll zu kombinieren sind. Der Bedarf des Hundes an Eiweiß, Kohlenhydraten und Fett sollte zuerst gedeckt werden, gefolgt von einer angemessenen Zufuhr von Vitaminen, Mineralien und Fettsäuren. Bei der Zubereitung von Hundefutter sollte die zugesetzte Salzmenge kontrolliert werden. Im Allgemeinen ist es nicht notwendig, zusätzliches Salz hinzuzufügen, da das überschüssige Salz bei Hunden durch langfristige Anreicherung zu Herz- oder Nierenerkrankungen führen kann. Selbstgemachtes Hundefutter sollte sauber, frisch und frei von verdorbenen Lebensmitteln sein. Vor der Fütterung sollte das Hundefutter gut erhitzt werden, um Parasiten, die im rohen Fleisch enthalten sein können, und Bakterien auf dem Futter abzutöten, den Geschmack und die Schmackhaftigkeit des Futters zu erhöhen und Appetit und Verdauung zu fördern. Die Zusammensetzung von selbstgemachtem Hundefutter kann variiert werden, um den Ernährungsbedürfnissen des Hundes gerecht zu werden. Fleisch und tierische Innereien liefern viel Eiweiß und etwas Fett und sind ein wesentlicher Bestandteil des Hundefutters. Leber ist auch reich an Vitamin A und Vitamin B1 für Hunde, aber tierische Innereien, insbesondere Herz, enthalten viel Fett und sollten in Maßen zugefügt werden. Der Fleischanteil liegt im Allgemeinen zwischen 20 % und 55 % der Gesamtmenge. Reis, Nudeln und Mais enthalten mehr Kohlenhydrate und liefern den Hunden die benötigte Energie. Sie werden in der Regel gekocht und mit Fleisch gemischt mit 35 bis 70 Prozent der Gesamtmenge gefüttert. Reis und Huhn ist ein nahrhaftes und leicht verdauliches Futter, das sowohl für normale Hunde als auch für kranke Hunde in der Genesungsphase verwendet werden kann. Gemüse liefert auch Kohlenhydrate für Hunde, insbesondere grünes Gemüse, das außerdem Ballaststoffe und Vitamine enthält, die den Stuhlgang des Hundes unterstützen und die Verdauung verbessern. Außerdem ist es wichtig, Ihrem Hund wichtige Mineralien, Vitamine und andere Nährstoffe zuzuführen, z. B. Knochenmehl für Kalzium, Pflanzenöl für Linolsäure und Lebertran als Vitamin-D-Quelle. Es gibt viele Dinge zu beachten, wenn Sie Ihr eigenes Hundefutter herstellen.
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