Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Hundes beträgt 12 Jahre, wobei die Lebenserwartung von sehr kleinen oder großen Hunden etwas kürzer und die von mittelgroßen Hunden länger ist. Natürlich ist der Gesundheitszustand jedes Hundes unterschiedlich, und es ist nicht ungewöhnlich, dass ältere Hunde kräftiger werden, aber so wie sich die Physiologie älterer Hunde ändert, so ändert sich auch das Management ihres Lebens, wobei ihre emotionalen Veränderungen berücksichtigt werden müssen. Bewegung: Am besten ist ein gemütlicher Spaziergang (1 km in 30 Minuten) bei kühlem Wetter. Außerdem sollten fettleibige Hunde mit Herzproblemen auf ihre Atmung und Herzfrequenz achten und das Ausmaß der Bewegung kontrollieren. Regelmäßige Gesundheitschecks: Hunde im Alter von 6 bis 10 Jahren sollten jährlich einem Gesundheitscheck unterzogen werden, der gleichzeitig mit den jährlichen Impfungen durchgeführt werden kann. Ältere Hunde, die älter als 10 Jahre sind, sollten vorzugsweise zweimal im Jahr untersucht werden (ältere Hunde benötigen weiterhin Impfungen, da ihr Immunsystem geschwächt ist). Temperaturschwankungen: Ältere Hunde können sich weniger gut an die Temperatur anpassen und fühlen sich leicht unwohl, wenn es zu kalt oder zu heiß ist. Deshalb ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass die Temperatur in den Winter- und Sommermonaten so angenehm wie möglich für Ihren Hund ist. Baden: Je nach Zustand des jeweiligen Hundes ist ein monatliches Bad ausreichend, wenn keine Hautkrankheiten vorhanden sind. Wenn es schmutzig wird, wischen Sie es mit einem trockenen Tuch oder einem heißen, feuchten Handtuch ab. Das Baden kann Nervosität oder psychischen Stress verursachen und zu einer Lungenentzündung führen, wenn sich der Hund versehentlich erkältet hat. Benutzen Sie beim Baden immer warmes Wasser und föhnen Sie die Haut anschließend gut ab. Besonnene Stimmung: Der Rücken und die Beine eines älteren Hundes sind nicht mehr so stark wie früher, und er ist nicht mehr in der Lage, aktiv zu spielen und Ihre Liebe zu ihm zu schätzen. Wenn Sie andere junge Hunde im Haus haben, sollten Sie besonders darauf achten, dass Sie dem älteren Hund die Würde eines Älteren zugestehen, denn Kämpfe führen oft zu physischen und psychischen Schäden des älteren Hundes, sobald der andere Hund der Rudelführer ist. Andererseits haben ältere Hunde die Tendenz, stur zu sein, und wenn die Situation nicht allzu ernst ist, sollten Sie rücksichtsvoll und entgegenkommend sein. Gerade weil sie einen ruhigen und friedlichen Rückzugsort brauchen, sollten laute Ermahnungen unbedingt vermieden werden. Ernährung älterer Hunde Ab der Lebensmitte muss die Ernährung Ihres Hundes schrittweise umgestellt werden. Bitte beachten Sie daher die folgenden vier Punkte. Geben Sie weiche Nahrung, die dem Kauvermögen der Zähne entspricht, aber vermeiden Sie fettes Fleisch. Aufgrund der verminderten Verdauungskapazität kommt es häufig zu Verstopfungen, die durch ausreichende Ballaststoffe ergänzt werden sollten. Um Nieren, Leber und Herz zu entlasten, sollten Sie die Aufnahme von Salz und Eiweiß reduzieren. Um die Verdauung zu fördern und die Aufnahme zu erleichtern, ist es am besten, drei Mahlzeiten am Tag zu essen. Auch wenn die Futtermenge nicht mehr so hoch ist wie in jüngeren Jahren, ist es wichtig, dass der Hund die Grundnährstoffe erhält. Inzwischen gibt es auf dem Markt Hundefutter für ältere Hunde, das gut auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Wenn Ihr Hund keine gesunden Zähne mehr hat, um das Futter zu kauen, lohnt es sich, das Hundefutter zunächst in Milch oder Wasser aufzuweichen und das Fleisch so weit wie möglich zu zerkleinern und zu kochen. Wenn Ihr Hund jedoch lange Zeit keine Milch getrunken hat, kann die plötzliche Gabe von zu viel Milch zu Dysenterie führen. Ältere Hunde sind anfälliger für Krankheiten, die im Alter schwer zu heilen sind, und mit einer geschwächten Widerstandskraft gegen Hautkrankheiten und Infektionskrankheiten ist die Wahrscheinlichkeit eines Krankenhausaufenthalts noch höher. Ein gesunder alter Hund muss daher von klein auf gepflegt werden. Ältere Hunde können an einer Vielzahl von Krankheiten leiden, darunter Probleme mit inneren Organen, Gehirn- und Nervenstörungen und Krebs. Die fünf in diesem Artikel aufgeführten Erkrankungen sind die wichtigsten Erkrankungen alter Hunde, und wenn Ihr Hund diese Symptome zeigt, ist dies auch ein Hinweis auf den Beginn des Alterungsprozesses. Grauer Star﹕ Symptome – Eintrübung des Kristallkörpers des Auges, die in schweren Fällen zur Erblindung führen kann. Sie ist am einfachsten zu erkennen, wenn Sie Ihren Hund nachts beobachten, wenn seine Pupillen weit geöffnet sind. Behandlung: Es gibt chirurgische und medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten, aber je nach Schweregrad ist eine Heilung nicht immer möglich. Die Früherkennung ist daher ein wichtiger Schlüssel zur Behandlung. Katarakte treten bei Hunden in der Regel im Alter von zehn Jahren auf. Diabetes kann manchmal auch Katarakte verursachen, die durch einen Urintest nachgewiesen werden können. Von der Behandlung übermäßig dünner Hunde wird jedoch generell abgeraten, da ihre Wirksamkeit sehr begrenzt ist.
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