Der Akita, der Nationalhund Japans, ist ein heiliges Symbol des Landes. 2012 schenkte Abe als japanischer Premierminister dem russischen Präsidenten Wladimir Putin einen Akita mit dem Namen „Yume“. Der Akita wurde Abe als Zeichen der Anerkennung für die russische Hilfe für Japan während des Erdbebens vom 11. März 2011 geschenkt und war damals erst drei Monate alt. Es wird berichtet, dass Putin am 13. Dezember 2016 (Ortszeit) eine Interviewanfrage der japanischen Zeitung Yomiuri Shimbun und eines Fernsehsenders annahm, wobei zwei japanische Journalisten im Kreml auf ihn warteten. Die beiden japanischen Journalisten warteten bereits vor dem Kreml und rechneten nicht damit, dass Putin seinen Akita-Hund „Dream“ zu dem Gespräch mitbringen würde. Die beiden Journalisten waren überrascht, und Putin erklärte, dass jemand gesagt hatte, er wolle sehen, wie es Yume geht, also habe ich ihn mitgebracht. Ich weiß nicht, ob es das Blitzlicht der Schießerei war oder was, aber der Hund wurde plötzlich gereizt und stürzte sich auf die beiden japanischen Journalisten. Als Putin dies sah, holte er in aller Ruhe Hundefutter aus seiner Tasche und gab es dem Hund, was ihn beruhigte, und dann wurde Dream von den Mitarbeitern zu Boden gebracht. Die beiden japanischen Journalisten lachten verlegen: Das ist wohl der Kenner der Hundeerziehung. Putin sagte, dass der Akita so reagierte, weil er zu viele Blitze sah und dachte, dass sein Herrchen in Gefahr sei, deshalb sah er mürrisch aus und wollte ihn beschützen. Im Jahr 2016 wurde berichtet, dass Abe den Akita erneut an Putin übergeben wollte, was dieser jedoch aus unklaren Gründen ablehnte. Zusätzlich zu diesem „Traum“ übergab Abe 2018 einen weiteren Akita als wertvolles Geschenk an Russland, aber dieses Mal nicht an Putin, sondern an die russische Eiskunstläuferin Alina Zagitova, die Goldmedaillengewinnerin der Olympischen Winterspiele in PyeongChang. Berichten zufolge ist der Akita eine kleine rothaarige Hündin. Zagitova beabsichtigt, sie „MASARU“ zu nennen, nach „Sieg“. Bevor er den Hund an Zagitova übergab, sagte Kei Endo, der Vorsitzende des Japan Restoration Council, der auch Präsident der Denkmalschutzgesellschaft ist, in einer Rede: „Ich freue mich darauf, Zeuge der Freundschaft zwischen Japan und Russland zu sein.“ Es scheint, dass Akita nicht mehr der Nationalhund Japans ist, sondern der diplomatische „Botschafter“ des Landes, und das ist eine ziemliche Last auf seinen Schultern!
English Deutsch Français Español Português 日本語 عربي