Was sollte ich tun, wenn mein Hund eine Enzephalitis hat? Behandlung und Prävention von Enzephalitis bei Hunden

Wenn Ihr Hund plötzlich manisch wird, Schaum vor dem Mund hat oder krampft und schnell stirbt, handelt es sich in den meisten Fällen um eine Enzephalitis. Enzephalitis ist eine Entzündung der Hirnhäute und des Hirnparenchyms bei Hunden, die auf eine Infektion oder toxische Faktoren zurückzuführen ist, und wird im weitesten Sinne definiert und umfasst alle Arten von Hirninfektionen und Enzephalopathien. Je eher bei einem Hund mögliche Anzeichen einer Enzephalitis festgestellt werden, desto besser ist es, ihn ins Krankenhaus zu bringen. Die Symptome sind unterschiedlich, je nachdem, wo sich die Entzündung im Gehirn befindet. 1. Vorderhirn-Enzephalitis: äußert sich in Krämpfen, Demenz, Sehstörungen, schwerer Empfindungslosigkeit und Verlust der Kontrolle über die Gliedmaßen. Der Hund kann erregbar oder hochgradig depressiv sein oder sogar seinen Besitzer nicht wahrnehmen, manche bellen ständig, laufen ziellos umher oder haben generalisierte krampfartige Zuckungen. 2. Hirnstammenzephalitis: äußert sich in Schluckstörungen und Wahrnehmungsstörungen. Sie kann generalisierte oder unvollständige Lähmungen, Dysmotilität der Gliedmaßen, hängende Augenlider, erweiterte Pupillen, Schwellungen des Sehnervs, Lähmungen der Beißmuskeln, der Rachenmuskulatur, des Kehlkopfs und der Zunge verursachen. Der Hund ist liegend, mit vollständigem Verlust äußerer Reaktionen. 3. Kleinhirn-Enzephalitis: äußert sich in schlechter Kontrolle der Gliedmaßen, schlechter Entfernungsunterscheidung und Verwirrung. Bei der depressiven Form hängt der Kopf des Hundes herunter, die Augen sind halb geschlossen, der Hund reagiert nicht auf die Außenwelt, die Körperhaltung ist unausgeglichen, die Muskeln sind schlaff und schwach, und manche Hunde fallen um und werden schläfrig. Die wichtigsten Ursachen für Enzephalitis bei Hunden sind: 1. virale Infektionen: Tollwutvirus, Pseudorabiesvirus, Herpesvirus (Staupe), Mikroviren, infektiöse Hepatitis, durch Zecken übertragene Enzephalitis, infektiöses Katzenenzephalitisvirus, Katzenimmunschwächevirus usw. 2. bakterielle Infektionen: Kopftrauma, systemische Septikämie durch Blutübertragung aufgrund septischer Herde in benachbarten Gebieten usw. 3. parasitäre Larvenwanderung: Spulwürmer, Protozoeninfektionen: Toxoplasma gondii, zoonotische Enzephalitis, Neosporose, Trypanosomiasis, Babesiose usw. 5. Rickettsieninfektionen: Ehrlichiose, Rocky-Mountain-Fleckfieber usw. 6. Pilzinfektionen 7. Algeninfektionen: Protoalgenmykose. DiagnoseWie wird eine Enzephalitis bei Hunden diagnostiziert?1. Die Blutbiochemie kann zur Diagnose von systemischen oder anderen Organerkrankungen herangezogen werden.2. Die Liquoranalyse ist die effektivste Lateral-Diagnose bei der Diagnosestellung.3. Die serologische Diagnose kann zur spezifischen Diagnose einer Infektion herangezogen werden.4. Einige infektiöse Enzephalitiden können durch Histopathologie bestätigt werden.5. Behandlung (1) Zunächst sollten Antibiotika gewählt werden, die die Blut-Hirn-Schranke überwinden können. (2) Intravenöse Flüssigkeiten werden zur Stabilisierung der klinischen Symptome eingesetzt. (3) Bakterielle, protozoische und rickettsiale Infektionen erfordern eine Langzeitbehandlung. (4) Mykobakterielle Infektionen des zentralen Nervensystems sind schwer zu behandeln. (5) Die meisten Virusinfektionen verlaufen tödlich, und eine allgemeine Behandlung ist in der Regel unwirksam. (6) Fütterungsgeräte sollten eine zuverlässige und diskrete Versorgung gewährleisten und können zusätzlich zur Flüssigkeitszufuhr zur Behandlung von Wenn sich die neurologischen Symptome rasch verschlechtern, sollte eine Kombination von therapeutischen Maßnahmen ergriffen werden, um die Hirnschwellung zu reduzieren. Vorbeugung Um einer Enzephalitis vorzubeugen, sollten Hunde so nah wie möglich an den folgenden Punkten gehalten werden: 1. Versuchen Sie, sich nicht an Orte zu begeben, an denen die meisten Viren vorkommen, und gehen Sie mit Ihrem Hund so wenig wie möglich an überfüllten und schmutzigen Orten spazieren, z. B. nicht in der Nähe von Mülleimern und Abflüssen. 2. Desinfektionslösungen sollten zu Hause immer verfügbar sein, insbesondere im Winter, wenn die Belüftung schlecht ist. (3) Welpen sollten rechtzeitig nach der Geburt geimpft werden, um dem Auftreten von Krankheiten vorzubeugen, und Hunde mit Verletzungen, Infektionen, Ohrmilben und anderen Symptomen sollten rechtzeitig in ärztliche Behandlung gehen. Kranke Hunde sollten an einem kühlen und gut belüfteten Ort untergebracht werden, und die Zwinger sollten sauber und desinfiziert gehalten werden. Geben Sie Milch, Eier, Brühe und anderes leicht verdauliches, nahrhaftes Futter. 2. Tun Sie Ihr Bestes, um Ihren Hund zu immunisieren, damit das Auftreten von Infektionskrankheiten stark reduziert wird.

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