Was sollte ich tun, wenn mein Hund inkontinent ist? Pflichtlektüre für Haustierbesitzer

Harninkontinenz bei Hunden ist eine Form des unbewussten Urinierens, d. h. eine Störung der Urinspeicherung. Dieses Problem tritt am häufigsten bei älteren Hunden, mittelgroßen bis großen Hunden, weiblichen Hunden, kastrierten Hunden und übergewichtigen Hunden auf, obwohl Inkontinenz auch bei Hunden ohne Risikofaktoren auftreten kann. Symptome: 1. territoriales Urinieren ausschließen (markieren). 2. die Menge der ausgeschiedenen Flüssigkeit beobachten, wenn sie recht klein ist, kann es sich um Scheidenausfluss, Gebärmutterausfluss oder Prostataausfluss handeln. 3. Die Blase kann abgetastet werden, und wenn sie zu groß ist, kann es sich um eine neurogene Inkontinenz handeln. 5. Wenn der Hund nachts oder zur Schlafenszeit inkontinent ist, besteht der Verdacht auf eine Störung in der Koordination der Harnröhre selbst. Die Ursachen für Harninkontinenz bei Hunden lassen sich im Allgemeinen in fünf Kategorien einteilen: 1. Probleme mit dem Nervensystem Eine normale Blase kann eine bestimmte Menge Urin aufnehmen, und wenn diese Menge überschritten wird, löst sie einen „Harndrang“ aus. Der andere Teil ist die Großhirnrinde, die den Sakralreflex hemmt und die Kontraktion des äußeren Schließmuskels und der Dammmuskeln bewirkt. Wenn Sie einen leichten Harndrang verspüren, aber nicht urinieren, ist die Großhirnrinde stärker aktiv als die Reflexe der Sakralwirbel. Beim Wasserlassen kann die Großhirnrinde die Hemmung des spinalen Reflexes nach Belieben aufheben und den äußeren Schließmuskel und die Dammmuskeln entspannen, so dass Urin ausgeschieden werden kann. 2. Verlust der Speicherfunktion der Blase Wenn die Blase ihre normale Speicherfunktion verliert oder sich übermäßig zusammenzieht, treten weiterhin häufig kleine Mengen Urin aus. Zu den Ursachen gehören Harnwegsinfektionen, Beckeninfektionen, chronische Entzündungen, Tumore, Fäkalienobstruktion, Druck von außen und Blasendysplasie. Es ist nicht schwer, Probleme mit der Blasenspeicherung zu diagnostizieren, da es oft viele andere Symptome gibt, die festgestellt werden müssen. Die Behandlung zielt darauf ab, die Ursache der Blasenfunktionsstörung zu beseitigen und die normale Blasenfunktion wiederherzustellen.3. Störungen der HarnröhreDer Verschluss der Harnröhre, die aus glatten, willkürlichen Muskeln und Bindegewebe um die Harnröhre herum besteht, verhindert das Auslaufen von Urin. Wenn der Verschluss der Harnröhre nicht normal ist, kann dies zu Urinverlust führen. Zu den Ursachen gehören Harnröhrendysplasie oder erworbene Harnröhreninsuffizienz (z. B. Atrophie der Harnröhrenschleimhaut aufgrund von Östrogenmangel, die bei kastrierten Hündinnen häufiger vorkommt), Harnröhreninfektion oder -entzündung, regenerative Drüsenerkrankung oder regenerative Drüsenoperation. Harninkontinenz aufgrund von Störungen der Harnröhre und der Blasenspeicherung tritt intermittierend auf und ist seltener als neurogene Inkontinenz! Bei der neurogenen Inkontinenz wird der Sakralreflex ausgelöst, so dass mehr Urin auf einmal ausgeschieden wird. Die Behandlung kann eine Operation zur Korrektur der Harnröhrenstruktur oder eine medikamentöse Behandlung umfassen. Strukturelle Probleme können durch angeborene Anomalien wie eine Blasenektasie, einen offenen Nabelkanal oder einen ektopischen Harnleiter, der in den Blasenhals mündet, oder durch erworbene Schäden (z. B. durch eine urologische Operation, bei der die Struktur von Blase und Harnröhre verletzt wurde) verursacht werden. Diese Art von Problem kann in der Regel durch strukturelle Beobachtung oder Anamnese identifiziert werden, und die Behandlung ist in der Regel nur chirurgisch.5. Harnverhalt Diese Art von Problem wird durch die Zurückhaltung großer Mengen von Urin in der Blase verursacht und ist in der Regel sekundär zu Blasenhalsobstruktion, eine Verengung der Harnröhre oder neurologische Schäden. Bei dieser Form der Inkontinenz ist das Wasserlassen sehr anstrengend, der Urinstrahl wird dünn und schwach und tröpfelt oft in der Mitte und am Ende des Urinstrahls. Bei der Palpation einer stark gefüllten Blase kann häufig eine Harnverhaltung festgestellt werden, z. B. bei einer Harnsteinerkrankung, die bei Katern häufig auftritt. Die Zurückhaltung von Urin kann leicht zu anderen Problemen wie Nierenentzündungen oder sogar zur Schädigung der Nierenfunktion führen. Aus diesem Grund muss sie sofort behandelt werden. Wenn Sie feststellen, dass Ihr Hund an Harninkontinenz leidet, sollten Sie ihm nicht blindlings Medikamente oder Injektionen geben, da dies zu Folgeschäden führen kann. Am besten ist es, wenn Sie Ihren Hund zur Behandlung zum Arzt schicken, damit die Krankheit rechtzeitig erkannt und behandelt werden kann. Am besten ist es, wenn Sie Ihren Hund zur Behandlung zum Arzt schicken. 3. weisen Sie Ihren Hund streng zurecht, wenn er an eine Stelle uriniert, an die er nicht sollte, und machen Sie ihm klar, dass dies ein Fehler ist. 4. gehen Sie mit Ihrem Hund spazieren, und versuchen Sie, so oft wie möglich mit ihm spazieren zu gehen, damit er genügend Bewegung bekommt und ihm beim Urinieren und Stuhlgang hilft. Wenn Sie eine Inkontinenz nicht bestätigen können, sollte sie als Krankheit behandelt und eingehend untersucht werden, da akute Probleme wie Harnverhalt zu ernsteren Erkrankungen führen können.

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