Der Labrador Retriever stammt nicht aus der Region Labrador, wie sein Name vermuten lässt, sondern aus Neufundland. Als eigenständige Rasse wurde sie erstmals 1903 vom britischen Kennel Club anerkannt. Im Vereinigten Königreich kann kein Labrador ein Ausstellungschampion sein, da er nur dann zu Wettbewerben zugelassen ist, wenn er eine Arbeitslizenz besitzt, die eindeutig belegt, dass er auch in diesem Bereich zugelassen ist. In den USA wurde der Labrador zum wichtigsten Ausbildungs- und Retrieverhund, und 1931 gründeten die Jäger und Züchter den Labrador Retriever Club und stellten ihre gezüchteten Hunde mit großem Erfolg auf Ausstellungen aus. Der Labrador, auch Retriever genannt, ist eine mittelgroße bis große Hunderasse, die sich ideal für den Einsatz als Blindenhund an öffentlichen Plätzen oder als Polizeihund im Untergrund sowie als Such- und Rettungshund und andere Arbeitshunde eignet und nach ihrem Ursprung in der kanadischen Provinz Neufundland und Labrador benannt ist. Er gehört zusammen mit dem Sibirischen Schlittenhund und dem Golden Retriever zu den drei nicht-aggressiven Hunden. Der Labrador hat den sechsthöchsten IQ aller Hunde der Welt. Loyal, stimmungsvoll, ehrlich, sanftmütig, sonnig, fröhlich und lebhaft, mit einem hohen IQ, sind sie auch sehr freundlich zu Menschen. Labrador Retriever gibt es in vier Farben: schwarz, gelb, schokoladenbraun und beige. Die häufigste ist schwarz mit gelb. Der Labrador ist die bei weitem am meisten registrierte Rasse im American Kennel Club und ist besonders freundlich zu Kindern und anhänglich zu seinen Besitzern.
English Deutsch Français Español Português 日本語 عربي